Weshalb die Vergangenheit keine Hauptrolle in deinem Leben spielen darf.

Nehmen wir mal an, du fährst einen schnittigen Wagen, bist auf der Autobahn unterwegs und freust dich schon auf die Ankunft an deinem Ziel, fährst deshalb zügig, fährst mal rechts und mal links und hast ganz einfach deinen Spaß. Würdest du ständig in den Rückspiegel schauen, um zu sehen, was hinter dir geschieht? Sicher nicht. Du bist nach vorne gerichtet, denn dort ist die Musik. Außerdem ist es zu gefährlich, ständig nach hinten zu schauen. Du willst ja keinen Crash verursachen. Stimmts?

Was machen viele Menschen allerdings in ihrem Leben? Sie schauen ständig nach hinten, was war früher, da ist schon mal eine Beziehung gescheiter, am Aktienmarkt habe ich auch schon verloren, oh – ich wurde schon mal betrogen und belogen, da ist schon jemand fremd gegangen, deswegen bleibe ich jetzt lieber Single. Damals hat mich mein Vater klein gehalten, deshalb habe ich ständig Probleme mit dem Chef. Meine Mutter hat nie an mich geglaubt, deshalb bin ich heute ohne Selbstwert und ohne Selbstvertrauen. Das kann doch alles nichts werden. Und genau wegen dieser Gedanken um die Vergangenheit, geht man nicht auf die Ziele zu.

Das rückwärts schauen wird zur ständigen Gewohnheit, der Blick zu den Dramen, die es in der Vergangenheit mal gab. Das Gute ist, all das ist vergangen und vorbei. Das Problem ist beim ständigen Blick nach hinten, dass Vergangenes in das hier und jetzt geholt wird, als wäre es jetzt real und die Spitze ist, dass die Vergangenheit dann auch noch in die Zukunft projiziert wird und das ist der Albtraum. Stell dir mal vor, ein schlimmes Erlebnis, das nur wenige Stunden, Minuten oder Augenblicke gedauert hat, ziehst du selbst über Jahre in dein Leben. Was ist also schlimmer – die Erfahrung selbst oder deine Angewohnheit, das Erlebte ein Leben lang in Gedanken zu wiederholen.

Der Satz ‚wir lernen aus der Vergangenheit‘ ist gründlich missverstanden. Er sagt nämlich nicht, dass wir dasselbe wieder und wieder erleben sollen, indem wir zurückblicken, sondern er besagt, dass wir aus der Vergangenheit lernen dürfen. Wir können durch Selbstreflektion in Erfahrung bringen, wo wir etwas gut gemacht haben und wo weniger gut.

Wenn wir allerdings unser Hauptaugenmerk auf das Negative richten – dem Negativen also die Hauptrolle einräumen – dann wird das Negative immer größer und das Positive kann nicht gesehen und gespürt werden.

Beispiel: 80 Prozent deiner Zeit beschäftigst du dich mit dem Negativen, also mit dem Drama der Vergangenheit und projizierst es in die Zukunft. Und nur 20 Prozent deiner Zeit nimmst du was Gut wahr. Wie wirst du deine Zukunft sehen? Genau – SCHWARZ. Und genau das hemmt dich, nach vorne zu gehen. Es hemmt dich deshalb, weil du nicht genug Energie haben kannst, um dein Ziel zu erreichen. Du bist zu schwach, zu müde, antriebslos und einfallslos.

Wenn du nun deine Aufmerksamkeit auf die 20 Prozent lenkst, dann werden diese 20 Prozent wachsen und eines Tages wird das Positive die Oberhand gewinnen und damit die Hauptrolle in deinem Leben.

Egal worauf du dich konzentrierst, du bist der Schöpfer deines Lebens. Unterschätze also nicht, welche Macht du besitzt.

In fünf Schritten, kannst du dein Drama beenden:

Bewusstsein – werde dir bewusst, dass du den Blick ständig auf dein Drama lenkst.

Verständnis – dass dein aktuelles Verhaltensmuster dich nicht weiterbringt, dass du immer wieder dasselbe Drama inszenierst.

Entscheidung – wenn dir 1 und 2 einleuchtend ist, dann kannst du jetzt die Entscheidung treffen, dich auf das Positive und Hilfreiche zu konzentrieren und nicht ständig in den Rückspiegel zu schauen. Dann wird dich das Drama nach einiger Zeit loslassen und du kannst aufhören dich zu beklagen und zu leiden. Was du einmal geschafft hast, kannst du immer wieder erschaffen, ob im Positiven oder im Negativen. Während dich das alte Verhaltensmuster loslässt, etablierst du ein neues Verhaltensmuster.

Rekonditionierung – das ist der Prozess der Verhaltensänderung. Du kannst dich jetzt entscheiden dich auf das zu konzentrieren, was du erreichen willst. Du wirst anders denken und infolgedessen anders fühlen. Du wirst eine andere Anziehungskraft bekommen, denn auch dein Energielevel steigt in diesem Prozess an. Es wird dir niemals dasselbe passieren wie in der Vergangenheit.

Ins TUN kommen – wenn du allerdings wiederholt immer wieder dasselbe passiert, dann hast du die Schritte 1 – 4 nicht gemacht und deshalb kannst du nicht ins TUN kommen. Dein Verhalten wird sich nicht ändern. Du machst noch immer dieselben Fehler, indem du noch nicht verstanden hast, wie du die Welt draußen siehst und interpretierst. Genau diese Sichtweisen haben dich dahin gebracht wo du heute stehst. Sei es die Gesundheit, der Job, die Finanzen, deine Beziehungen, dein Selbstwert, dein Selbstbewusstsein. All das, was du in der Vergangenheit in dein System reingelassen hast, hat dich dorthin gebracht, wo du jetzt bist.

Wenn du jetzt an einem Punkt stehst wo Mangel herrscht - Mangel an Geld, Gesundheit, Beziehung, Freude, Selbstwert, dann darfst du dir eines klarmachen – du kannst nicht weitermachen wie bisher, wenn du ein anderes Ergebnis willst. Wenn du das nämlich dasselbe tust wie in der Vergangenheit und du erwartest ein besseres Ergebnis, so ist das die Definition von Wahnsinn.

Alles was du gelernt, gelesen, gehört, erlebt hast hat dich dorthin gebracht, wo du heute stehst. Und wenn du dich umschaust, so siehst du bei anderen, dass es auch anders gehen kann. Nur kannst du nicht wissen wie das geht. Als kleines Kind wusstest du auch nicht, dass du nicht Auto fahren kannst. Heute weißt du, dass du es kannst. Auf dem Weg dorthin musste dir erst mal bewusstwerden, dass du nicht Auto fahren kannst und du es gerne lernen möchtest. Und wo lernst man das – in der Fahrschule.

Wenn du nicht weißt, wie man mit der Vergangenheit abschließen kann, wenn du nicht weißt, wie man sein Verhalten ändern kann, wenn du nicht weißt, wie man eine gute Beziehung führt, wenn du nicht weißt, wie man neue Fähigkeiten entwickelt – ja dann muss man zu jemandem gehen, der das kann und auch vermitteln möchte.

Du darfst also von anderen lernen, wende dich an einen Coach, denn so kommst du viel schneller voran Natürlich kannst du auch selbst schauen, womit du daran arbeiten kannst.  Es gibt im Netz viel wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe. Ich nenne hier einige, und zwar Eckardt Tolle, Katie Byron, Robert Betz, Gary Craig, Rüdiger Dahlke, Joe Dispenza. Von diesen bedeutenden Lehrern habe ich viel gelernt.

Wenn du mit deiner Vergangenheit Frieden schließen möchtest, um zukünftig ein erfüllteres Leben zu genießen, dann nimm gerne Verbindung mit mir auf.

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