Verantwortung: An Fehlern wachsen statt zu scheitern!

Verantwortung ist ein Wert, der Menschen stark macht.

Mensch sein heißt verantwortlich sein!
(Antoine de Saint-Exupéry)

 

Prinzip Verantwortung: „Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“
(Hans Jonas, Philosoph)

In unserer Gesellschaft wird Verantwortung gerne delegiert, zum Beispiel an die Politik, das Gemeinwesen, Krankenkassen, Ärzte, Lehrer oder Gewerkschaften. Das ist ein Problem, weil es an Vorbildern und Leitbildern mangelt, die Verantwortung für sich übernehmen. Woran kann man sich überhaupt orientieren um zu erfahren, was bedeutet es, für die eigene Gesundheit verantwortlich zu sein und nicht der Arzt oder die Krankenkasse? Wie können wir wissen, dass wir für unsere Bildung und Fortbildung selbst verantwortlich sind, wenn der Staat ein Monopol auf Bildung, Ausbildung und Fortbildung hat. Wer sagt uns, dass wir sogar für die Qualitlät unserer Gedanken verantwortlich sind?

Was ist Verantwortung?

Verantwortung ist die Bereitschaft anzuerkennen, der Schöpfer der eigenen Erlebniswelt zu sein durch unsere Bewertung, auch der ungeliebten Ereignisse. Denn für ein wertvolles Ereignis wird nur zu gerne die Verantwortung übernommen. Man ist vielleicht sogar stolz darauf. Ein negatives Ereignis wird allerdings meist schnell verdrängt und unter den Teppich gekehrt, denn es ist womöglich peinlich, man fühlt Angst, Scham oder Schuld.

Zum Beispiel: stolz sein auf ein gelungenes Kundengespräch oder auf den Abschluss eines lukrativen Vertrages. Die Folge davon sind Hochstimmung und positive Gefühle. Wird jedoch Unangenehmes oder Belastendes erlebt, steigt die Neigung, den eigenen Anteil der Verantwortung abzulehnen. Wer zum Beispiel einen lukrativen Vertrag an einen Mitbewerber verliert, wird die Schuld häufig am Produkt, am Preis oder in den Vertragsbedingungen suchen. Die Konsequenz sind negative Gefühle. Aber nur wer Fehler eingestehen kann, kann auch Verantwortung übernehmen und zukünftig besser werden bzw. zu wachsen.

Verantwortung ist kein Gefühl, aber man kann sie fühlen. Verantwortung ist keine Haltung, macht aber Haltungen möglich. Solange daran festgehalten wird, Opfer des Lebens zu sein, wird der Verstand unangebrachte Haltungen einnehmen, die zur Unterstützung unangebrachte Gefühle mit sich bringen. Schuld, Stress und Depression sind Beispiele solcher unangebrachten Gefühle.

Wie sich Verantwortung durch verinnerlichte Werte zeigt.

In extremen und gefahrvollen Situationen werden in den Menschen sogar Kräfte mobilisiert, die über das normale physische und auch mentale Maß hinausgehen. Dies zeigt eine wahre Begebenheit in einem kleinen Ort Südenglands. Ein Vater hat sein Auto auf der leicht abschüssigen Straße vor seinem Haus abgestellt. Sein kleiner Sohn spielt unbemerkt auf der Straße, vor dem abgestellten Wagen, der sich langsam auf das Kind zu bewegte. Der Vater rettet sein Kind vor dem heran rollenden Wagen, indem er mit einem Satz zum Wagen springt und diesen mittels übernatürlicher Kräfte anhebt. Das Kind bleibt unverletzt.

Aufgrund dieses Ereignisses wurde von einem Institut getestet, ob dieser Mann auch aus einer ungefährlichen Situation heraus den Wagen anheben konnte. Es stellte sich heraus, dass es unmöglich war, diesen Wagen mit normaler menschlicher Kraft anzuheben.

Wir folgern, dass der Wille zum Sinn, der in jedem Menschen angelegt ist, in extremen Situationen auch zu außergewöhnlichen Leistungen befähigt.

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