GedankenFormen

Wie du mit 5 einfachen Schritten der Angst die Grenze zeigst.

Wir wissen, dass ungefähr 60 – 80 Tausend Gedanken täglich durch unseren Kopf ziehen, davon sind in einem untrainierten Kopf 97 Prozent negativ. Lediglich 3 Prozent sind positiv. Kein Wunder schauen die Menschen aus, als würden sie in einer Essig-Fabrik arbeiten. Weshalb ist das so: wir haben nicht gelernt, unsere Gedanken zu steuern. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir die Gedanken sind, dass sie die Realität widerspiegeln und wir diesen Gedanken auch ausgeliefert sind. Viele von uns glauben einfach nicht, dass Gedanken formbar sind. Kein Wunder, dass deshalb die Depression zur Volkskrankheit Nummer Eins wird. 4,6 Mio Menschen in Deutschland leiden unter Angstzuständen. Wirklich kein Wunder, dass viele schwach sind, sich schwach fühlen. Und dafür möchte ich euch 5-Finger-Strategien an die Hand geben.

  1. Der Daumen, er steht für die Dankbarkeit. Wenn du morgens aufstehst und du hast ein Problem, mit dem du nicht fertig wirst. Dann ist es eine gute Frage: Wofür kann ich in Bezug auf dieses Problem dankbar sein, weil in jedem Problem etwas steckt, wofür man dankbar sein kann. (Beispiel: zum Glück so und nicht schlimmer). Warte nicht darauf, dass du keine Probleme mehr hast, das gibt es nämlich nicht. Probleme führen übrigens zu Lösungen, sonst gäbe es keine Computer, keine Fernbedienung und keine Spülmaschine. Die Frage: wofür ist das Problem gut, führt dich aus der Schwäche in die Stärke. Schwach sein ist nicht das Problem, darin zu verharren ist es. Es ist nämlich kein Zeichen von Stärke, immer nur stark zu sein.

  2. Der Zeigefinger, weist die Richtung. Du kannst ihn auf andere richten – das ist ein Fehler. Richte den Zeigefinger immer zuerst auf dich. Weil nicht eine andere dafür zuständig ist, dass du glücklich bist. Beispiel: der Chef ist dafür zuständig, dass ich gut bezahlt werde. Meine Kinder sollten folgsam sein. Meine Ex sollte mich wertschätzen. Wenn du den Finger auf andere richtest, frage dich immer, was hat dieses Thema mit mir zu tun. Frage dich: wer kann ich heute sein, um damit klar zu kommen. Wir können uns nicht aussuchen, was uns im Leben begegnet. Wir haben allerdings in der Hand, wie wir darauf reagieren. Wir können beispielsweise geduldig sein, nachsichtig sein, freundlich sein, liebevoll sein, jemandem vergeben, statt zu verklagen. Die Umkehrung geht natürlich auch: wer will ich heute nicht sein, um besser klar zu kommen. Auch das macht dich stark.

  3. Der Mittelfinger steht für die Motivation. Jeder Mensch hat einen anderen Motivationsknopf. Die einen motiviert die Vermeidung von Schmerz und die anderen motiviert die Freude. Beispielsweise Bewegung im Freien. Der eine möchte nicht dicker werden (Schmerzvermeidung) und der andere möchte die Natur genießen (Freude gewinnen). Mach dich auf die Suche, nach deinen Motivationsknöpfen bei Dingen, die du nicht gerne tust.

  4. Der Ringfinger steht für den Ratgeber. Viele Menschen tendieren dazu, jeden um Rat zu bitten, ohne zu wissen, ob dieser Rat letztendlich gut ist. Wen würdest du beispielsweise fragen den Wert einer wertvollen Goldmünze zu bestimmen. Deinen Nachbarn oder einen Experten? So ist es auch bei dir, nur wenn du einen Experten fragst wirst du erfahren, welchen Schatz du wirklich in dir trägst. Nicht Hinz oder Kunz sollten darüber entscheiden können, was du wert bist. Kennst du das ‚wir sind die Summe der 5 Menschen, die uns umgeben‘. Das bedeutet, wenn du dich mit Menschen umgibst, die wohlwollend sind, dich unterstützen, dich ermutigen, das Beste aus dir rausholen. Ein kurzes Beispiel, das mich sehr berührt hat: ein Mann saß während einer Schulung neben mir und er trug dieses Bändchen. Auf dem Stand: WWJZMS. Ich fragte ihn, was dies bedeutet und er sagte: was würde Jesus zu mir sagen. Er hat also einen inneren Ratgeber bei sich installiert. Das können wir alle – früher wurden diese Ratgeber auch Vorbilder genannt. Es gibt Begegnungen mit Menschen, in deren Gegenwart wir uns schlecht fühlen, weil sie uns runterziehen und es gibt Menschen, in deren Gegenwart wir uns gut fühlen. Diese Menschen machen uns stark.

  5. Der kleine Finger steht für die Kondition. Was hilft es dir, wenn du die Welt erobern willst und du kommst morgens nicht aus dem Bett, weil du Schmerzen hast, dich nicht gut fühlst. Kennst du das: der Kranke hat nur einen Wunsch, der Gesunde hat Tausende. Es ist also super, wenn wir uns körperlich und geistig fit halten. Bewegung, Fitness, gute Ernährung und GedankenFormen. Ein Ernährungsexperte hat einmal gesagt, du kannst 5 x am Tag essen und wenn jedes Essen auf deine Hand passt, machst du alles richtig. Das macht uns stark.

Lebensfreundliches Denken = GedankenFormen trifft auf alle 5 Finger zu:

  1. Der Daumen: wofür kann ich dankbar sein in Bezug auf mein Problem.
  2. Der Zeigefinger: er zeigt immer auf uns und wir fragen uns, wer kann ich heute sein und wer will ich nicht sein, um mein Ziel zu erreichen.
  3. Der Mittelfinger weist auf unseren Motivationsknopf. Das hilft mir ungemein, indem ich Dinge einfach drehen kann.
  4. Der Ringfinger ist der innere Ratgeber. Wen können wir innerlich um Rat fragen. Welche höhere Institution, welchen Experten, welchen Menschen.
  5. Der kleine Finger steht für die Frage: was kann ich heute für meine Kondition tun.  

Diese 5-Finger-Strategie kannst du bereits morgens im Bett machen, das macht dich stark und der Tag kann stark beginnen.

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