Wie du ein glückliches und erfülltes Leben gestalten kannst


Wenn du weißt, was dir im Leben wichtig ist, musst du dein Leben einfach nur noch danach ausrichten.

Ja, das ist leichter gesagt als getan.
Diese kurze Geschichte ist für dich und wird dir dabei helfen:

Ein Professor der Philosophie hielt eine Vorlesungvor seinen Studenten. Auf seinemPult hatte er mehrere Dinge vor sich liegen. Zuerst nahm er ein großes Glas und füllte es bis zum Rand mit Steinen. Er fragte seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten diese Frage.

Dann nahm der Professor Kieselsteine und schüttete diese ebenfalls ins Glas. Während er das Glas schüttelte, füllten die Kieselsteine die Räume zwischen den großen Steinen.

Dann fragte er die Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sein. Sie stimmten wieder zu. Anschließend schüttete er Sand in das Glas. Der Sand füllte die noch vorhandenen Lücken aus.Dann wendete sich der Professor an seine Studenten und sagte:

„Das Glas ist wie das Leben in seiner ganzen Fülle. Am Anfang ist es leer, aber es füllt sich mit der Zeit. Wenn Sie es nicht füllen, dann werden andere die Gelegenheit nutzen und es füllen.Die Steine sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben, dass was man auch als Werte bezeichnet: Ihre Familie, die Kinder, die Gesundheit, die Freiheit, dieSicherheit, die Ruhe und Gelassenheit...

Die Kieselsteine sind die weniger wichtigen Dinge im Leben, etwas was sich von Zeitzu Zeit schnell ändern kann: die Wohnung oder Ihr Haus, die Arbeit, Ihr Auto, der Urlaub.Der Sand symbolisiert die winzigen Dinge im Leben, die Sie alltäglicherleben, die schön aber nicht ganz so wichtig sind.

Hätten wir zuerst den Sand und dann die Kieselsteine in das Glas gefüllt, dann wäre für die großen Dinge kein Platz mehr gewesen, ganz gleich, wie viel Energie sie aufgebracht hätten, um die Steine ins Glas zu drücken. Wenn Sie alle Energie für die Kleinigkeiten aufgebracht hätten, dann hätten Sie keine Energie mehr für die großen Dinge im Leben. Achten Sie daher zuerst auf die großen Dinge im Leben, auf Ihre Familie, die Kinder, die Gesundheit... Es wird noch genügend Zeit für die anderen Dinge übrigbleiben.

“Nachdem der Professor zu den Studenten gesprochen hatte, fragte er die Studenten,ob das Glas jetzt voll sei, nachdem er die Lücken mit Sand ausgefüllte habe. Die Studenten stimmten ihm zu. Da nahm der Professor ein Bierund schüttete es hinein.Das Bier füllte den noch verbliebenen Raum aus. Er sagte zu seinen Studenten: „Es ist egal, wie ausgefüllt Ihr Leben ist, für ein Glas Bier ist immer noch Platz vorhanden. Genießen Sie es mit Freunden“

Fazit: Diese Geschichte zeigt anschaulich, wie man ein erfülltes Leben zusammenstellen kann. Prioritäten sind also das Zauberwort, um das eigene Leben zu gestalten.

Da du jetzt weißt, was dir wichtig im Leben ist, packe diese Dinge zuerst in dein Glas.Wenn du noch nicht sicher bist, was deine größten Steine sind, dann denke nach und schreibe deine Liste.

  1. Was ist dir sehr wichtig in deinem Leben, ohne das du dir ein Leben gar nicht vorstellen kannst. Und überlege dir auch, weshalb es so immens wichtig ist. Wie würde sich dein Leben anfühlen, wenn du genau dieses Leben hättest, das du dir wünschst. Das sind die großen Steine.

  2. Schau dich um in deinem Leben, was dir noch wichtig ist. Schau dich um in allen wichtigen Bereichen deines Lebens. Womit umgibst du dich gerne, was sind deine (heimlichen) Wünsche, was ist mit dem Beruf, die Umgebung, in der du lebst, wie stehst du finanziell da. Das sind die Kieselsteine.

  3. Es gibt nun auch Dinge, die das Leben angenehm machen, jedoch nicht wirklich lebensnotwendig sind. Was ist das für dich? Das ist der Sand.

Schreibe deine Liste. Sie muss nicht statisch sein, denn sie wird sich über die Jahre immer wieder ändern. Auf der Liste müssen auch nicht nur Dinge stehen, die du bereits hast, sondern auch solche, die du anstrebst.

Manche Dinge in unserem Leben lassen sich aber nicht gestalten oder ändern, weil sie außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. Das sind beispielsweise Krisen. Aktuell leben wir in einer Corona-Krise, die alle Lebensbereiche erfasst. Diese C-Krise wird für viele weitere Krisen nach sich ziehen. Spätestens jetzt ist es wichtig, dass du eine weitere Stellschraube für dein Glück benutzen kannst.

WIE DU ERKENNST, WAS DEINEM ERFÜLLTEN LEBEN IM WEG STEHT.

Du kennst sicher auch den Satz ‚wir können nicht verhindern, dass Vögel über unseren Kopf fliegen. Wir können allerdings verhindern, dass sie sich auf unserem Kopf einnisten‘. Das bedeutet, dass wir unangenehme Erlebnisse in unserem Leben nicht vermeiden können. Sie sind Teil des Spiels und unvermeidbar wie beispielsweise Krisen. Wir erleben derzeit die größte Krise, die alle unsere Lebensbereiche beeinflusst. Wie wir damit allerdings umgehen, das unterscheidet uns. Ist es ein Weltuntergang oder sind es eine Menge neuer Aufgaben, die wir zu bewältigen haben und Probleme, die es zu lösen gilt.

Dazu eine Geschichte:

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel von dem Seelenkampf, der im Inneren der meisten Menschen tobt. Er sagte:

‚Mein Kind, dieser Kampf findet zwischen den beiden Wölfen statt, die uns allen innewohnen.Der eine Wolf ist schwarz. Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Leid, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuldgefühl, Groll, Unterlegenheit, Lügen, falscher Stolz, Überlegenheit und Ego.

Der andere Wolf ist weiß. Er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Heiterkeit, Demut, Freundlichkeit, Wohlwollen, Einfühlungsvermögen, Großherzigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Glauben.‘

Der Enkel dachte eine Weile darüber nach. Dann fragt er seinen Großvater: ‚Und welcher Wolf gewinnt?

Der alte Cherokee aber antwortet nur: ‚Der, den Du fütterst.

Wer sich in den vergangenen Jahren bereits gut und heil aus diversen Krisen navigiert hat und gelernt hat, nicht nur die Schattenseiten, die Schwere, den Verlust, das Versagen etc. zu sehen, sondern auch die Chance zu entdecken, die immer auch in einer Krise stecken. Der hat es mit der Corona-Krise leichter, denn die emotionale Stärke ist bereits trainiert.

Um nicht in der Angst stecken zu bleiben, an der Welt zu verzweifeln oder die Untergangsstimmung bei sich schmerzhaft erfährt, ist jetzt gezwungen, emotionale Stärke zu trainieren. Emotionale Stärke zu lernen ist möglich und muss ständig trainiert werden wie ein Muskel. Ohne Training wird sie wieder schrumpfen, wie ein Muskel.

Diese Darstellung zeigt den Verlauf einer Krise – siehe die schwarze Linie. Die zeigt den Verlauf, der immer gleichbleiben wird und immer denselben Ausgangspunkt und denselben Endpunkt hat. So gestaltet sich das Hamsterrad. Es widerholt sich ständigauf dieselbe Art und Weise. Die Krise beginnt, man übersteht sie irgendwie und landet Ende auf derselben Eben, wenn man nicht aus der Krise lernt und an sich selbst etwas ändert.

Auch das ist leichter gesagt als getan. Denn wie weißt du, welche Stellschraube du ändern musst, um aus einer Krise gestärkt raus zu kommen? Klar, es gibt viele Wegevom Coaching angefangen, Mentoring, Beratung, Training, Fortbildung etc. Von allein und nach dem Motto ‚Augen zu und durch‘ wird es sein wie bei einer Fliege, dieständig gegen das Fenster donnert und den offenen Spalt an der Seite nicht entdeckt, den Weg in die Freiheit. Was braucht die Fliege, um den Ausgang zu finden? Genau, eine helfende Hand. Und das brauchen Menschen auch auf dem Weg aus der Krise. Egal wie die Krise heißt: Gesundheit, Beziehung, Trennung, Vitalität, Geld, Job etc.

4 EINFACHE SCHRITTE FÜR EMOTIONALE STÄRKE

Was unsere Gefühle angeht, leben wir noch in der Steinzeit. Wir reagieren – wie seit Jahrtausenden – mit der Reaktion: Angriff, Flucht oder Totstellen. Das ist unser biologisches Erbe. Der Neandertaler reagiert auf den Säbelzahntiger wie beschrieben. Wir, in unserer heutigen Zeit reagieren auf Menschen, wie beispielsweise den Chef, den Polizist, den Andersdenkenden, als wäre er/sie der Säbelzahntiger, also völlig überzogen. Dabei haben wir das Werkzeug, es auch anders zu machen. Unser Verstand (der Neokortex) mit seinen Fähigkeiten ist häufigabgeschaltet. Dort könnte man die vierte Möglichkeit wählen, nämlich eine logische und angemessene Entscheidung zu treffen, indem die Aspekte von allen Seiten beleuchtet werden.

Wie gehen wir mit unangenehmen Gefühlen um?

Sie werden hervorgerufen durch Angst, Misstrauen, Enttäuschung, Neid, Zorn, Eifersucht, Furcht. Jeder hat seine eigene Strategie entwickelt, damit umzugehen. Und diese Strategien sind beispielsweise:

  • Verdrängen der Gefühle mit Ablenkstrategien wie Naschen, Drogen, Extrem- Sport, Arbeit, Frustkäufe. All das kann zu unangenehmen Folgen führen.
  • Abspalten von Gefühlen. Ist eine perfekte Methode, um Gefühle nicht wahrnehmen zu müssen.
    Sie sind nicht weg, sondern lediglich weggesperrt. Dies kann zu unangenehmen körperlichen Reaktionen führen wie Verspannung, Schlaflosigkeit, übler Laune und Stress.
  • Projektion auf andere. Ist eine perfekte Opferrolle, weil andere dafür verantwortlich gemacht werden für die eigenen schlechten Gefühle. Die Gedanken sind beispielsweise ‚wenn du mir mehr geholfen hättest, wäre ich erfolgreicher‘, ‚du kannst mich nur nicht leiden‘ und dabei merkst du nicht, dass du es selbst bist, der dich nicht leiden kann. Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist ein großes Thema.
  • Du bist total gefühlsbetont und erlebst alles ungemein intensiv. Das ist sehr anstrengend und kann dir das Gefühl geben, total ausgeliefert zu sein. Das geht letztendlich auch auf die Gesundheit. 

In den Schulen wird viel Wissen vermittelt. Leider wird bis heute nicht vermittelt, wie man mit Krisen, Versagen und Frustration umgehen soll.

Dafür geben spirituelle Lehrer ihr Wissen weiter, auf das ich hier nicht weiter eingehen werde.

Dafür stelle ich dir eine Methode vor, die sehr einfach ist und von dir durchführbar, wenn du den einfachen Schritten folgst.

Mit 4 einfachen Fragen: 

1. Kannst du dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?

2. Kannst du dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für diesen Moment?

3. Würdest du dieses Gefühl loslassen?

4. Wann?

Am besten ist es, du probierst es einfach mal aus. Geh bitte nach innen und atme tief ein und aus. Denke an die Situation, die dir Stress macht, und fühle genau was du fühlst. Vielleicht kannst du sogar benennen, wo im Körper du es spürst.

Frage dich:

  1. Kann ich dieses Gefühl in diesem Moment akzeptieren?

    Wir können unsere Gefühle nicht wegdenken. Sie sind wie ungebetene Gäste, die sich in deinem Wohnzimmer bequem gemacht haben. Wichtig ist es, ganz ehrlich zu sich selbst zu sein. Antworte dir spontan, ohne lange zu überlegen. Das Schöne ist: ein Ja ist genauso gut wie ein Nein. Es gibt kein ICH MUSS, ich sollte oder es wäre gut, dass xxx. Der Verstand soll keine Gelegenheit bekommen, hier eine Geschichte zu konstruieren.
     
  2. Kann ich dieses Gefühl jetzt loslassen – nur für einen Moment?

    Diese Frage ist sehr wertvoll, denn sie ordnet nicht an, ein Gefühl loszulassen, was sowieso nicht möglich wäre. Den direkten Weg des Loslassens gibt es nicht, sondernes ist ein indirekter Weg.

    Hier gilt auch, mit einer ehrlichen Antwort geht es weiter. Dabei ist es nicht wesentlich, ob die Antwort JA oder NEIN sein wird. Die Fragen läuten einen Prozess ein, der in Richtung einer Lösung geht. Im Übrigen geht es darum, was du willst und nicht was du kannst. Das können kommt. Vielleicht brauchst du dafür professionelle Hilfe.

    Übrigens, wir alle können loslassen. Niemand ist 24 Stunden am Tag mit einem Gedanken unterwegs. Stell dir vor, du hast deine niederschmetternden Gedanken und das Telefon läutet. Du gehst dran und wirst in ein interessantes Gespräch verwickelt. Bist du jetzt noch in deinem schlechten Gefühl? Du gehst schlafen und schläfst einige Stunden. Bist du jetzt noch in deinem schlechten Gefühl?

    Es gibt also mehrere Situationen am Tag, die dich dazu bringen, das Gefühl loszulassen.
     
  3. Würde ich dieses Gefühl jetzt loslassen?

    Auch diese Frage kann mit JA oder NEIN beantwortet werden. Loslassen hat seinen eigenen Rhythmus.

    Manchmal dauert es und du brauchst Geduld. Die Auseinandersetzung mit den 4 Fragen wird dich auf jeden Fall weiterbringen. Manchmal sagen wir uns, das will ich jetzt wirklich loslassen. Und es funktioniert nicht. Diese Frage zielt nicht darauf was du kannst, sondern darauf, was du willst.
     
  4. Wann? Wann würdest du dieses Gefühl loslassen?

    Veränderung geschieht nicht indem du dir etwas vormachst.

    Du kannst dir nicht einreden, dass du es jetzt loslässt. Das käme einem Fake gleich. Diese Frage ist deshalb so wertvoll, weil sie die Möglichkeit des Loslassens ins Spiel bringt, ohne einen Zwang auszuüben.

    Du kannst jede Antwort geben: JA, NEIN, in Naher Zukunft, Niemals, wenn ich Zeit habe. Du hast so zu sagen bereits zugestimmt, das Loslassen möglich ist. 

Hast du die vier Fragen bereits für dich durchgespielt und du hast gespürt, das sich etwas getan hat. Die Magie liegt in der Wiederholung. Wiederhole so oft du kannst oder willst, um zu einem Ergebnis zu kommen.

Das Ergebnis zählt!

Du stehst am Steuer, übernimm die Verantwortung für dich und dein Leben. Wer sonst sollte das leisten? Du kannst dir Hilfe holen bei Coaches, Mentoren, Trainern, Erwachsenenfortbildung, Fortbildung – viele Wege sind für dich offen.


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